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25 Jahre Herbert Gerisch-Stiftung

Jubiläumsausstellung
Villa Wachholtz

Im Jahr 2026 feiert die Herbert Gerisch-Stiftung ihr 25-jähriges Bestehen – ein Anlass, der mit einem besonderen Jubiläumsprogramm und freiem Eintritt für das gesamte Jahr gefeiert wird.

Die Stiftung ist ein Ort, an dem zeitgenössische Kunst, historische Architektur und eine liebevoll gestaltete Parklandschaft direkt an dem Flüsschen Schwale auf besondere Weise zusammenfinden.

 

Jubiläumsausstellung: Aus dem Archiv

Das Profil der Stiftung prägen neben der Sammlung auch ihre Ausstellungen: In 25 Jahren wurden 85 Ausstellungen mit internationalen, nationalen und regionalen Künstlerinnen und Künstlern realisiert.
Nach dem Prinzip „Outside – Inside“ entstand in all den Jahren eine ergänzende Sammlung im Dialog zu den Skulpturen im Park. Zahlreiche neue Werke und Schenkungen sind nun erstmals zu sehen. Den Auftakt bilden Pit Kroke und Abraham David Christian in der Villa Wachholtz, Leiko Ikemura in der Remise, Mimmo Palladino im Souterrain sowie Norbert Prangenberg im Dialog mit Heinz Breloh in der Galerie.
Im August wird die Präsentation in den Ausstellungsräumen durch andere künstlerische Positionen aus der Sammlung abgelöst und erhält dadurch eine frische, neue Perspektive.

 

Marksteine der Stiftung

2001
Gründung der Stiftung durch Herbert und Brigitte Gerisch und Beginn des Aufbaus einer Skulpturensammlung im privaten Garten mit feierlicher Eröffnung und der Enthüllung der „Kissing Birds“ von Menashe Kadishman 
Weitere Erwerbungen und erste Ausstellungen in der Galerie

2005
Zustiftung der denkmalgeschützten Villa Wachholtz mit Parkgelände durch die Stadt Neumünster. Zwei Jahre Restaurierung der Villa und Wiederherstellung des historischen Landhausgartens von Harry Maasz
Im selben Jahr Erweiterung um den „Roten Bungalow“ und die Remise durch den Erwerb des angrenzenden Grundstücks

2007
Eröffnung der Gesamtanlage mit der glanzvollen Ausstellung „Henry Moore - Wie die Natur“

2018–2023
Kontinuierliche Modernisierung und Erweiterung der Ausstellungsorte:
Remise (2018), Pfauenhaus, „Roter Bungalow“ und Souterrain (2021), Galerie-Terrasse (2023). Mit dem Umbau der Remise zum Ausstellungsort, ermöglicht durch eine großzügige Spende des Berliner Unternehmers Klaus Groth, erfüllte sich ein Herzenswunsch von Brigitte Gerisch.

2025
Erweiterung der Parkanlage um eine 500 qm große Parzelle an der Schwale

2026
Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Zertifiziertes Museum“

 

Heute
Die Sammlung umfasst heute rund 800 Werke von 154 Künstlerinnen und Künstlern, von denen 41 mit insgesamt 55 Arbeiten im Park vertreten sind. Eingebettet in den dreieinhalb Hektar großen Park mit seinem historischen Landhausgarten von Harry Maasz lädt die Anlage mit altem Baumbestand, Wegen, Brücken und Teichen ein, sich niederzulassen, um Kunst und Natur im Wechselspiel der Tages- und Jahreszeiten zu erleben.
Die Besucher empfängt ein Ort der Ruhe, der Stille und der Kontemplation – ein modernes Arkadien.
Wer seinen Rundgang entspannt ausklingen lassen möchte, genießt in den historischen Räumen des Café Harry Maasz oder im Gartencafé unter dem Blätterdach der Rotbuche Torten, Kuchen und Kaffeespezialitäten.

 

Ausblick
Die Stiftung blickt in die Zukunft mit dem klaren Auftrag, das Bestehende zu bewahren und zugleich neue Impulse zu setzen. Der Erhalt der Anlage, die kontinuierliche Pflege von Park, Gebäuden und Sammlung sowie die verantwortungsvolle Wahrnehmung denkmalpflegerischer Aufgaben bleiben zentrale Anliegen.
Durch gezielte Neuerwerbungen wird die Sammlung behutsam weiterentwickelt und im Dialog mit bestehenden Positionen fortgeschrieben. Dabei versteht sich die Stiftung auch künftig als lebendiger Ort der Begegnung zwischen Kunst, Natur und Öffentlichkeit. Ein besonderes Augenmerk gilt der Vermittlung, um unterschiedliche Generationen für Kunst zu begeistern und neue Zugänge zu eröffnen.
So bleibt die Stiftung ein Ort der Verantwortung – für das kulturelle Erbe ebenso wie für seine Zukunft.